Dienstag, September 06, 2005

OKTOBERFEST, HELLS ANGELS UND COPPA CABANA

So, wieder ein tolles Wochenende gehabt.
Freitag: frei im office.
3 Uhr nach Manhattan.

Koblenz ist immer nah:



Treffen bei Flo und Jens in der 13th Straße.
Fahrt mir dem Taxi zum MoMA.







Tolles Museum, die Architektur an sich und die Exponate auch und Freitags ist der Eintritt frei.



Im Gift-shop gibts tolle Sachen...

Danach kurzer Fußweg durch die Stadt.
Mit dem Bus nach Hause. Essen, umziehen, fernsehen, vorglühen.

Es geht ins Schneiders. Eine Kneipe, wie im Hofbräuhaus in München nur viel kleiner.
Ich bestelle auf deutsch 3 helle Maß: "3 große Helle bitte!"



Als Flo dann ein wenig später anfängt Fanta 4, Emmanuela, mitzusingen und zu tanzen ist es für Jens und mich ein klares Zeichen die Location zu wechseln.

Wir gehen in Niagra. Kleine Kneipe nicht weit vom Schneiders. Oben Tresen, unten Mini-Tanzfläche, mit komischem GoGoGirl.



Wir lernen den President der Hells Angels Las Vegas kennen. Großer Typ! "A kind of german too", wie er sagt.
Er zeigt Flo und Jens seinen Bauch und sein großes SS-Tatoo darauf. Unglaublich!
Ein Fotograf, mit dem ich mich unterhalte, bricht das Gespräch mit den Worten " die übernehmen jetzt den Laden" ab und beschließt zu gehen. Hmm!



Uns kann ja erst mal nix passieren. Dank Flo und Jens Touribehaviour ein Foto mit dem President zu wollen, weiß der President und seine Freunde ja, dass wir Deutsche sind. Hmm!

Achtung: ungefähr an dieser Stelle kommt wieder der Zeitpunkt, an dem Flo wieder einfach abhaut ohne was zu sagen...

Langsam merkt man aber die Anwesenheit der Hells Angels. Sie übernehmen erst die untere Etage und man wird freundlich aber bestimmt gebeten doch jetzt zu gehen.
Kurz darauf wird auch die obere Etage zugemacht, wo dieses nette Bild hing.



Wir stehen vor der Tür: Jens, ein echt netter Hawaiianer, dessen Freunde und ich und irgendwie weiß keiner mehr, was wir machen sollen.

(Ab hier setzt meine Erinnerung aus.)

Auf jeden Fall sind wir einfach nur nach Hause in die Betten.

Am nächsten Morgen erstmal 2 Aspirin. Essen. Auruhen. Jens gehts nicht so gut. Er hat Kopfschmerzen, also gehen Flo und ich alleine um 5 in die Stadt.

Central Park, ausruhen, dann zu Fuß die 5th Avenue runter, Zwischenstop in der Cathedral of St. Patrick, in ein paar kleinen Geschäften oder Sehenwürdigkeiten und schnell mal durch den Madison Square Park, kurz Tennis gucken. Ein schöner Walk bis später in den Abend mit echt netten Gesprächen mit Flo.



Dann zurück mit Essen zu Jens. Ihm gehts immer noch nicht besser. Liegt aber nicht mehr am Alkohol, sondern eher an der Klimaanlage oder irgendeiner kurzweiligen Allergie.

Flo und ich gehen "umme Ecke" in ne kleine Bar mit guter Elektro Musik und guten Getränken.
Um halb 2 liegen wir alle in den Betten.

Nächster Tag - Sonntag - habe ich Frühstück geholt. Noch ne Runde schlafen und diesmal trennen sich unsere Wege schon um 2 Uhr.
Ich geh durch die Stadt, gehe in ein paar Geschäfte, kaufe hier und da ein paar nette Andenken, gucke mir das tolle Tennisspiel der US open zwischen Hewwitt und ??? an.





Dann gehts ins Museum of Sex. Themen der Ausstellung: Mens without suits,



Pornografie in Amerika und diverse Sextoys und Ausstellungsstücke um den Sex. Hammer was es alles für Ideen gibt um Spaß zu haben. Hmm!
Dann weiter zum Shoppen. Ein paar Bücher. Einkaufen hier streßt ein bißchen, weil einfach zu viele Leute in der Stadt sind.
Dann noch mitten in eine brasilianische Streetparade reingeraten und noch bei MTV vorbeigeschaut...

Um kurz vor neun gehts zurück nach Bay Shore.

Montag, Laborday war ich den ganzen Tag mit Courtney am Strand.
Tolles Wetter, keine einzige Wolke, aber Quallen und kaltes Wasser durch den Hurrican.
Egal!
Habe Reggie kennengelernt. Nächstes Jahr steht er im Guinessbuch der Rekorde, da er der älteste noch arbeitende Lifeguard der Welt ist (seit 1939).



Ich durfte in das Lifguard-House im Hintergrund und habe noch ein paar andere Jungs und Maedels kennengelernt.

Er hat mir gezeigt, wie er seine Musklen trainiert. Ich konnte diese komischen Geräte nicht einen Millimeter bewegen, er hat sie ohne mit Wimper komplett durchgedrückt oder langgezogen. Wahnsinn!

Und dann war da noch John: er ist einer der ältesten Lifguards überhaupt, er ist 82. Er war auch am Strand und wurde von einem Mann aus Hollywood gefilmt. Er scheint eine regelrechte Legende zu sein und deswegen gibt es bald eine Reportage über ihn.
Als er von Jim, dem Freund von Courtney der auch Lifeguard und Feuerwehrman ist, gehört hat, dass ich aus Deutschland bin wollte er mich kennenlernen. So hab ich ihm ein bißchen von mir und den deutschen Städten erzählt. Er hat sich sehr an seine Zeit nach dem 2. Weltkrieg erinnert und hat garnicht mehr aufgehört zu erzählen und zu fragen. Er ist immer noch sehr fit, hat aber ziemlich schlimm Parkinson. Ein süßer Typ!

Tja, andere Mädels lernen diese knackigen Surfertypen-Lifeguards kennen und ich eben nur die richtigen harten Jungs von früher.

Aber was solls, ich fand Ältere ja schon immer besser, nicht wahr? :-)

Dann gabs gestern noch leckeres mexikanisches Essen bei Courtney. Angeflammte Pepper mit Käse innen drin, gebacken in diesem Eischneemantel wie in Japan. Dazu scharfe, selbstgemachte Tomatensalsa und Guacamole. Hmmm! Lecker!

Dann haben wir (Courtney, Jim, Duke, der wieder völlig müde vom Begatten seine läufigen Freundin war und ich) noch Austin Powers geguckt, weil ich wissen wollte was Andy Roddrick's Mojo bei den US Open ist. Jetzt weiß ichs! Mehr dazu später!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Caspar hat gesagt…

"Emmanuela" is von der Gruppe Fettes Brot *gg* ! Nix für ungut....
Caspar

Amelie hat gesagt…

Lieber Freunde,

danke, danke, danke.

Vielen Dank, dass Ihr mir alle aufklaert...

Emmanuela ist von Fettes Brot. Okay! Ich habs jetzt.

Ist nicht mein Lieblingshit momentan, da kann man sich schon mal vertun. Ich sowieso.

Danke noch mal und viele Gruesse. Amelie.

Amelie hat gesagt…

Und lieber Freunde schreibt man ohn "r"...

Amelie hat gesagt…

Und es heisst richtig "danke, dass Ihr mich aufklaert"...

Amelie hat gesagt…

Und ich habe keine ues und keine oes usw. und kein Buckel-S auf der Tastatur...

Sorry (=Entschuldigung)

Anonym hat gesagt…

Hi Amelie,wow, es sieht ja echt danach aus, als wenn Du Dich pudel wohl fuehlst in NY und alles mitnimmst! Weiterhin super viel Spass wuenschen Russ&Ulli. Wir sind Mitte Oktober in New York, bist Du da noch da?

Amelie hat gesagt…

He ihr zwei!!!

Ja ich bin noch bis zum 21. Oktober hier und ab dem 7. Oktober habe ich Urlaub.

Meldet Euch doch einfach mal unter 001.631.6656513 bei mir auf Long Island. Vielleicht koennen wir uns ja mal abends in der Stadt sehen. Ich wollte auch mal ein Broadway-Play ansehen...

LG Amelie.